
Die wenigsten Menschen würden von sich behaupten, dass sie genug Selbstbewusstsein haben und dass sie sich selber bedingungslos lieben.
Dabei ist beides so wichtig für ein glückliches Leben. Aber mehr Selbstbewusstsein zu bekommen kann man lernen und sich selbst zu lieben kann man üben.
Wie das geht, zeige ich Dir mit ein paar hilfreichen Tipps in diesem Post.
Mehr Selbstbewusstsein – so lernst du dich selbst zu lieben
Menschen, die sich selbst lieben und mit sich im Reinen sind, haben mehr Selbstbewusstsein und führen ein glücklicheres Leben. Und wir wollen doch alle nur eins: glücklich sein. Warum fällt es und dann oft so schwer, alte Verhaltensmuster, die uns mehr schaden als nützen, abzulegen?
Das liegt unter anderem daran, dass ein Grossteil unserer Gedanken und Gefühle unterbewusst abläuft. Sich diesen negativen Gedanken über sich selbst bewusst zu werden ist ein erster Schritt zu mehr Selbstliebe.
Zu sich selbst zu finden, sich selbst mehr zu lieben und damit auch mehr Selbstbewusstsein zu bekommen kann man lernen. Wie? Durch regelmässiges Durchführen der folgenden Punkte.
1. Sich selbst loben
Andere Menschen loben wir des Öfteren. Besonders leicht fällt es uns vor allem bei (unseren) Kindern. Und daher wissen wir eigentlich auch, dass Lob das Selbstbewusstsein und die Motivation stärkt. Warum lobt man sich selbst dann so gut wie nie?
Wir sind es einfach nicht gewohnt uns selbst zu loben – ganz nach dem Motto „Eigenlob stinkt“. Das Zitat entspricht jedoch nicht der Wahrheit, denn im Grunde wird JEDER Mensch gerne gelobt. Wir sollten deshalb mit Lob anderen und uns selbst gegenüber grosszügiger umgehen. Das nächste Mal, wenn Du also ein Projekt oder eine Aufgabe abgeschlossen hast, sage danach zu Dir selbst: „Das hast du gut gemacht“.
Und danach einfach mal in sich hinein spüren, wie sich so ein Lob anfühlt. Allein das wirkt manchmal schon wahre Wunder. So können wir uns mit ein paar einfachen Sätzen selbst motivieren. Und die gesteigerte Freude, mit der wir an die nächste Aufgabe rangehen werden, gibt es sogar gratis dazu.
2. Sich selbst Mut machen

Versuche einmal Dir in Situationen, in denen Du Angst hast, selbst Mut zu machen und Dir gut zuzureden, anstatt Dir noch mehr Angst durch mögliche Versagens-Szenarien einzuimpfen. Wenn wir uns vor etwas fürchten und uns selbst Angst einjagen, schmälern wir unser Selbstbewusstsein.
In manchen Situationen etwas ängstlich zu sein ist normal. Aber verschlimmere deine Ängste nicht zusätzlich durch unrealistische Phantasie-Geschichten, die niemals eintreten werden. Was denkst Du über Dich selbst, das Dich Angst haben lässt? „Ich bin“ sind zwei der mächtigsten Wörter. Anstatt hinter „Ich bin“ negative Eigenschaften zu setzen, könntest Du auch positive, Mut machende Sätze formulieren. Zum Beispiel: Ich bin stark. Ich bin mutig. Ich bin selbstbewusst. Und Dich so selbst motivieren.
3. Sich selbst Verständnis und Mitgefühl entgegenbringen
Wir alle machen Fehler. Anstatt zu hart zu Dir selbst ins Gericht zu gehen, wenn Dir etwas nicht gelingt, übe Dich stattdessen in Verständnis und Mitgefühl Dir selbst gegenüber. Wir sollten uns an dieser Stelle einmal bewusst machen, dass wir uns selbst meistens mehrmals für eine Sache verurteilen. Zum Beispiel: Ich mache mir Sorgen um die Zukunft. Dann ärgere ich mich darüber, dass ich mir Sorgen mache, wo ich doch lieber unbeschwert das Leben geniessen sollte.
Dann verurteile ich mich dafür, dass ich das scheinbar nicht kann etc. Im Buddhismus gibt es eine Weisheit, die besagt: „Schmerz ist unvermeidlich. Leiden ist freiwillig.“ Versuchen wir also, uns gar nicht oder zumindest nicht mehrmals wegen ein und derselben Sache zu „verurteilen“.
4. Sich selbst trösten
Wenn ein kleines Kind verängstigt ist, sich verletzt hat oder einfach nur traurig ist, würde uns nie im Leben einfallen, dieses Kind anzuschreien und es zu beschimpfen, warum es denn jetzt (grundlos) ängstlich, verletzt oder traurig ist. Wir würden dem Kind vermutlich nur eines entgegenbringen – nämlich Trost.
Wir würden es in den Arm nehmen und ihm sagen, dass alles wieder gut wird. Wenn wir selbst jedoch ängstlich, verletzt oder traurig sind, machen wir uns oft selbst dafür herunter und schreien uns innerlich an, anstatt uns selbst zu trösten. Dabei lebt auch in uns ein kleines Kind, das getröstet werden möchte.
Durch Anschreien und Kritisieren wird das innere Kind nur noch ängstlicher, verletzter und trauriger werden. Das einzige, was es von Dir möchte, sind tröstende Worte. Und die solltest Du nicht nur von aussen hören, sondern Dir vor allem innerlich immer wieder selbst vorsagen. Und das solange bis Du Dir die Worte glaubst.
Das nächste Mal, wenn Du traurig bist, solltest Du Dir gezielt überlegen, was Du Dir in diesem Moment Gutes tun könntest. Zum Beispiel ein heisses Bad nehmen oder eine Tasse heisse Schokolade trinken.
5. Sich selbst verzeihen

Verzeihen könne ist wichtig für unseren inneren Frieden. Und zwar nicht nur anderen zu verzeihen, sondern vor allem auch uns selbst zu verzeihen. Wenn wir einen Fehler machen, heisst das nicht das unser ganzes Leben oder wir selbst ein Fehler sind. Wir haben vielleicht etwas Dummes und Falsches getan, das heisst jedoch nicht, dass wir dumm oder falsch sind. Jeder Mensch auf dieser Welt verdient Vergebung. Auch Du!

Dieser Post enthält AI generierte Bilder.



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