
Fast ein jeder hat schon einmal sein sogenanntes Bauchgefühl erlebt – dieses unbewusste Denken, das einen antreibt, etwas zu tun, ohne bewusst darüber nachzudenken.
Jeder Mensch kennt das Gefühl, eine Vorahnung oder eine Überzeugung zu haben, dass etwas nicht in Ordnung ist, ohne es sich rational erklären zu können.
Die Intuition ist eine subtile, innere Stimme, deren Herkunft sich nicht erklären lässt, die uns aber immer wieder kleine Anstösse und Stupser auf unserem Lebensweg gibt, und uns zu richtigen Entscheidungen führt.
Was ist Intuition?
Im allgemeinen betrachten wir Intelligenz als eine bewusste Tätigkeit, die wir unter Anwendung der Gesetze der Logik ausüben. Dennoch ist ein Grossteil unseres geistigen Lebens unbewusst und basiert auf der Logik fremder Prozesse: Auf Gefühlen sozusagen „aus dem Bauch heraus“, auf Intuition.
Aus dem lateinischen abgeleitet bedeutet das Wort „Intuition“ „intueri“ für „anschauen“, „betrachten“ und „erwägen“. Dies steht für eine impulsive Eingebung, die aus dem Unterbewusstsein stammt und auf unserer bisherigen Erfahrung beruht.
Intuition, ein Begriff den man im alltäglichen Leben oft hört, und für den es viele synonyme Begriffe gibt, z.B. Bauchgefühl, Riecher, Instinkt, sechster Sinn, Eingebung oder auch Gedankenblitz.
Als Intuition bezeichnet man die Fähigkeit, Informationen aus dem Unterbewusstsein, Informationen aus der Aussenwelt oder aus vergangenen Erfahrungen und Kenntnissen zu verarbeiten. Dazu gehören auch die Erlebnisse, sowie Wissen und Informationen ausserhalb des Verstandes und ausserhalb der unmittelbaren Umgebung.
Jeder Mensch kennt dieses Gefühl, wenn man beim Betreten eines Raumes sofort weiss, ob die Stimmung freundlich oder unfreundlich ist, oder ob jemand unglücklich oder schüchtern ist oder ob sich Leute streiten.
Bei der Intuition handelt es sich um ein unbewusstes Wissen, das nicht durch den Denkprozess oder die fünf Sinne gewonnen wird.
Die fünf Sinnesorgane haben bei den Menschen jeweils unterschiedliche Funktionen, die in unserem Wachzustand ständig arbeiten und Erlebnisse aus unserer Umwelt wahrnehmen.
Diese empfangenen Reize, wandeln sie in Nervenimpulse um und leiten sie an das Gehirn weiter. Dort werden sie in ganz bestimmten Hirnregionen verarbeitet, um dann von uns zum Beispiel als Bilder, Bewegungen, Klänge, Gerüche oder Berührungen wahrgenommen zu werden.
Der sechste Sinn oder die Intuition funktioniert anders als die fünf Sinne. Sie ist nicht mit ihnen verbunden und stellt keine Erweiterung der fünf Sinne dar.
Im Vergleich zu den anderen Sinnen erfordert unser sechster Sinn eine tiefere Ebene der Empfänglichkeit. Es fällt uns schwer, mit unserem sechsten Sinn in Berührung zu kommen, wenn der Verstand mit anderen Gedanken beschäftigt ist. Ein abgelenkter Verstand kann niemals ein intuitiver Verstand sein.

Intuition unterscheidet sich zudem noch zu den fünf Sinnesorganen in dem Sinne, dass sie nicht gemessen werden kann, während wir die Funktionalität der anderen Sinne messen können.
Bereits Forscher haben sich mit der Untersuchung und Analyse der Intuition beschäftigt und dabei festgestellt, dass Intuition ein sehr realer, psychologischer Prozess ist, bei dem das Gehirn vergangene Erfahrungen und Hinweise der Umgebung nutzt, um zu einem Entschluss zu kommen.
Die Intuition ist ein entscheidender Aspekt, wie wir Menschen unsere Umwelt wahrnehmen und wir letztlich viele unserer Entscheidungen treffen, um uns unser Leben leichter zu machen.
Diese Entscheidungen werden so schnell getroffen, dass sie auf einer bewussten Ebene nicht registriert werden und wir uns den Gründen für ihr Auftreten nicht vollständig bewusst sind.
So sind manche der Wissenschaftler der Meinung, dass die Intuition eine Verbindung zu unserem inneren Wissen oder zu einem höheren Bewusstsein ist.
Das Unbewusste durchforscht die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft und verbindet sich auf nichtlineare Weise mit unseren Ahnungen und Gefühlen.
Die Intuition kann eine mächtige, leitende Kraft sein und ist bei einigen Menschen stärker ausgeprägt als bei anderen, die auch eine Vorahnung oder ein Gefühl haben aber nicht wirklich wissen, wie sie es interpretieren sollen.
Unsere Intuition ermöglicht es, dass wir die Fähigkeit haben, etwas direkt und ohne analytisches Denken zu wissen. Dieser Prozess ermöglicht uns die Kluft zwischen dem bewussten und dem unbewussten Teil unseres Geistes sowie zwischen Vernunft und Instinkt zu überbrücken.
Ganz im Gegensatz zu einer erlernten Reaktion, ist der Instinkt unsere angeborene Neigung zu einem bestimmten Verhalten.
Um die richtigen Entscheidung in unserem Privat- und Berufsleben zu treffen, benötigen wir sowohl Instinkt als auch Verstand.

Es fällt leider vielen Menschen schwer, sich einzugestehen, dass sie sich bei wichtigen Angelegenheiten auf ihr Bauchgefühl zu verlassen und dass sie sich auf bestimmte Empfindungen und Ahnungen einlassen.
Sie misstrauen eher manchmal den rätselhaften Vorahnungen, die uns unser Instinkt sendet. Dadurch vermindern wir unsere Fähigkeit, die Kraft unserer eigenen Instinkte zu nutzen, wenn wir sie am meisten brauchen.
Im allgemeinen überwiegt die Meinung, dass Frauen sensibler für die Intuition sind, und deshalb hört man oft den Begriff „weibliche Intuition“.
Männer und Frauen besitzen alle diese Fähigkeit. Frauen hingegen sind typischerweise mehr im Einklang mit ihren Emotionen und ihrer weiblichen Energie, was im Wesentlichen eine andere Bezeichnung für Intuition ist.
Männer neigen eher dazu, sich typischerweise mehr auf die männliche Energie einzustimmen, die die Energie der Analyse und des rationalen Denkens ist.
Intuitive Menschen hingegen treffen ihre Entscheidungen durch „Fühlen“ und ohne analytisches Denken, etwas, das die Wissenschaft nur schwer quantifizieren kann.
Oftmals merken wir nicht einmal, wenn wir auf unsere Intuition nicht gehört haben. Sei es bei Entscheidungen, die sich auf unsere Beziehungen, Ehe oder den Job beziehen.
Irgendeine Entscheidung, die wir getroffen oder nicht getroffen haben, oder eine Handlung, bei der wir im Vorhinein sicher waren, dass es nicht gut ausgehen wird.
Dieses Bauchgefühl wird sich oft mit anderen Empfindungen überschneiden. Wir werden uns krank fühlen, wenn wir wissen, dass es eine schwere Entscheidung ist und wir sie nicht treffen wollen, oder es ist ein schlechtes Gefühl.
Je mehr wir anfangen, auf unser eigenes inneres Wissen zu hören, desto klarer wird es, und wir können es hören auch wenn es Ablenkungen gibt.

Es ist der Teil unseres Menschseins, der, wenn wir es zulassen, die „instinktiven“ Entscheidungen für uns zu treffen. Dabei müssen wir aber die wissenschaftliche Logik nicht ablehnen, um die vielen Vorteile unserer Intuition zu nutzen.
Wir können all diese Instrumente anerkennen und in Anspruch nehmen, und dabei sich bemühen, ein Gleichgewicht zu finden.
Welches sind die Risiken und die Vorteile der Intuition
Die Intuition stellt die Grundlage für neue Erfindungen und für Kreativität dar und kann eine grosse Hilfe in unserem alltäglichen Leben sein, denn sie warnt uns oft vor Gefahren oder Unannehmlichkeiten und leitet uns beim Treffen wichtiger Entscheidungen.
Ebenso ist sie auch eine grosse Hilfe bei vielen Problemlösungen, denn sie ermöglicht es uns, eine Reihe von Schritten unseres rationalen Denkens zu überspringen und führt uns direkt zu einer Lösung.
Wir wir auf unsere Intuition hören, treffen wir spontanere Entscheidungen blitzschnell und werden handlungsfähiger.
Im Gegensatz dazu verlangen rationale Entscheidungen viel Zeit ab und es besteht die Möglichkeit in Entscheidungsschleifen festzustecken.
Entscheidungen, die sich auf Freundschaften, Liebe oder Beziehungen beziehen, ist es grundsätzlich besser, sich auf die Intuition zu verlassen und auf ein gutes oder ungutes Gefühl zu achten, denn diese lassen sich nicht mit Vernunft begründen.
Ein Nachteil unser Intuition ist die Tatsache, dass wir die Herkunft unserer inneren Stimme nicht kennen und wir sie rational nicht erklären können.
Unsere Intuition basiert auf unseren bisherigen Erfahrungen und sucht nach Mustern in unserem Handeln, die sich wiederholen, um schnelle und richtige Entschlüsse zu ziehen und gleichzeitig voreilige und fehlerhafte Entscheidungen zu vermeiden.
Wen wir lernen unserem sechsten Sinn zu vertrauen, wird es zur Norm. Dies bedeutet aber nicht, dass wir nicht immer unserer Intuition blind folgen müssen.

Auch sollten wir den gesunden Menschenverstand mit einem Gleichgewicht der Rationalität einsetzen, denn es wird bestimmte Situationen geben, indem die Intuition keinen Platz findet.
Die Intuition kann uns dabei helfen, sowohl Informationen über die Aussenwelt als auch über unser Selbstbild zu sammeln. Die Tatsache, dass die Kraft der Intuition beim Menschen nicht gut entwickelt ist, liegt daran, dass sie nicht in erster Linie dazu dient, Informationen aus der Aussenwelt abzuleiten.
Die Intuition ist in erster Linie ein Werkzeug, um ein tieferes Verständnis unserer wahren Natur zu entwickeln. Wir können die Welt sehen und ein direkter Zeuge der Geschehnisse um uns herum sein.
Aufgrund der Verbreitung der Technologie und die Fähigkeit, Informationen schnell und mühelos über unser Internet oder unseres Smartphones zu erhalten, verringern den Bedarf an intuitivem Wissen weiter.
Jedoch gibt es viele Anwendungen für die Fähigkeit der Intuition. Zum Beispiel nutzen Erfinder unwissentlich die Kraft der Intuition, um Durchbrühe zu erzielen. Grosse wissenschaftliche Fortschritte sind ohne jegliches Vorwissen durch spontane Gedankenblitze zu Stande gekommen.
Wie findet man seine Intuition?
Unsere Intuition ist eine natürliche Fähigkeit eines jeden Menschen, die aber zuerst entdeckt und gestärkt werden muss.
Manch ein Mensch wird mit einer starken Intuition geboren und diese wissen von klein auf, wie man auf seine innere Stimme hört, während andere zu ihrer Intuition erst finden müssen, indem sie Selbstliebe entwickeln und ein stärkeres Selbstvertrauen zu ihrem Bauchgefühl aufbauen.
Dieses fällt vielen Menschen schwer, denn es ist nicht immer leicht, loszulassen und die Kontrolle zu verlieren.
Wenn man immer mehr lernt auf die eigene Intuition zu hören, werden wir uns immer besser fühlen und ebenso besser geführt, und selbst wenn wir uns in Situationen befinden, in denen wir mit sich selbst und unseren Gefühlen kämpfen, können wir innerlich ruhiger werden, wenn wir unserem eigenen Kompass folgen.
Man kann seine Intuition entwickeln, indem wir der kleinen Stimme in uns bewusster werden, die uns manchmal zuflüstert und uns sagt, was zu tun und was nicht zu tun ist.

Mit ein paar wenigen einfachen Schritten kann man lernen mit seiner Intuition in Berührung zu kommen:
- Zeit finden, still und ruhig zu sein
Unsere Intuition sendet immer Warnungen und Ermutigungen aus, aber oft sind wir zu beschäftigt, um es zu bemerken.
Man sollte sich Zeit nehmen und seinen Geist wandern lassen. Ebenso sollte man offen sein für das, was auf einen zukommt – Gedanken, Worte und Gefühle.
Unsere Fähigkeit, wirklich intuitiv zu urteilen kann durch ständiges Arbeiten, Multitasking, oder unseren Bedarf nach digitalen Geräten stark verringert werden.
Intuitiv haben wir einen Riecher für sichere oder gefährliche Situationen, aber wir sind unserer Intuition gegenüber nicht immer wach genug, um den Unterschied zu uns selbst zu erkennen.
Man sollte sich die Zeit nehmen und einen Ort finden, um zur Ruhe zu kommen, an dem man seinen Emotionen freien Lauf lassen kann.
2. Alle Erlebnisse aus dem eigenen Umfeld wahrnehmen
Es ist hilfreich anhand eines Tagebuchs oder Notizen über all die Beobachtungen, Erlebnisse und Träume welche man an einem Tag erlebt hat aufzuzeichnen.
Auf diese Weise entwickelt man ein feines Gespür dafür, wie oft man in seinem täglichen Leben Zufälle und überraschende Zusammenhänge vorkommen, und welche Auswirkungen sie auf unser Empfinden haben.
3. Auf die Signale des eigenen Körpers achten
Man muss lernen, sich auf seinen Körper einzustimmen und auf das „Bauchgefühl“ zu hören.
Wenn einem schon einmal schlecht geworden ist, als man wusste, dass etwas nicht stimmt, aber nicht sagen konnte, was es ist, dann weiss man, dass Intuition ein körperliches Gefühl im Körper auslösen kann und man sollte aufmerksam auf diese Signale des Körpers achten.
Falls man sich immer schon einmal gefragt hat, ob man seiner Intuition vertrauen kann, sollte man auf alle möglichen Signale, die einem der Körper sendet, achten.

Zu diesen Empfindungen gehören folgende Signale: Körpertemperatur, Empfindungen, eventuelle Schmerzen und körperliche Beschwerden. Dies bedeutet, in sich selbst zu gehen und sich darauf einzustimmen, wir der Körper sich anfühlt und was einem die fünf Sinne sagen.
Es kann vorkommen das die Intuition so stark ist, dass die Auswirkungen physisch zu spüren sind entweder in der Brust oder im Bauch. Während einige Menschen vielleicht ein friedliches Gefühl im Herzen verspüren, merken andere vielleicht, dass ihr Bauchgefühl versucht zu zeigen, dass etwas nicht stimmt.
Warum man seiner Intuition vertrauen sollte, ist der, dass wir den Signalen unseres Körpers Achtung schenken sollten, denn wir stecken manchmal fest, denken zu viel nach oder wir fangen an, uns etwas einzureden, und wir beginnen, negative und angsterfüllte Gedanken zu hegen.
Man sollte stets bemüht sein negative Gedanken und negatives Denken zu überwinden, zum zu seiner Intuition zu finden.
4. Auf die innere Stimme hören
Intuitive Menschen unterscheiden sich von anderen Menschen dadurch, dass sie ihrem Bauchgefühl vertrauen, statt es zu ignorieren oder zu unterdrücken.
Um für sich die bestmöglichen Entscheidungen treffen zu können, braucht man ein Gleichgewicht zwischen Intuition – die dazu dient, die Kluft zwischen Instinkt und Vernunft zu überbrücken – und rationalem Denken.
5. Sich Zeit nehmen für das Alleinsein
Das Alleinsein ermöglicht es einen sich von dem alltäglichen Lärm abzuschirmen und sich auf seine Intuition einzustimmen.
Wenn man mit seiner Intuition in Kontakt kommen möchte, ist Zeit für sich allein vielleicht der effektivste Weg, denn intuitive Menschen sind oft introvertiert.
Das Alleinsein kann dazu beitragen, nicht nur kreatives Denken zu fördern, sondern uns auch helfen, uns mit unserer tiefsten inneren Weisheit zu verbinden.
6. Kreativ sein
Kreative Menschen sind tatsächlich intuitive Menschen. Genauso wie man durch Übung seine Kreativität steigern und verbessern kann, kann man auch seine Intuition fördern.

7. Sich tief mit seinen Mitmenschen verbinden
Gedankenlesen kann als etwas fantasievolles oder irreales klingen doch tatsächlich ist es etwas, dass wir tagtäglich tun.
Gedankenlesen ist das Erkennen von Absichten, Gedanken oder Sichtweisen einer Person, die nicht ausgesprochen werden. Die Fähigkeit, die Gedanken, Gefühle und Absichten anderer Menschen aufzugreifen, wird als „empathische Genauigkeit“ bezeichnet.
Je mehr Zeit wir mit Menschen verbringen, desto mehr können wir unsere empathische Genauigkeit fein abstimmen. Die Fähigkeit, die Signale anderer aufzugreifen, wird allesamt die Intuition fördern.
Sich im Einklang mit den eigenen Emotionen zu sein und viel Zeit damit verbringen, andere Menschen zu beobachten und ihnen zuzuhören.
8. Bewusst negative Emotionen loslassen
Starke Emotionen – insbesondere negative – können unsere Intuition stark trüben.
Intuitive Menschen haben auch wie alle anderen Menschen negative Gedanken oder Emotionen, aber sie nehmen sie bewusst wahr und bemühen sich, diese loszulassen anstatt sie zu unterdrücken.
Positives Denken wird einem helfen, mit der eigenen Intuition in den Einklang zu kommen.
9. Auf seine Träume achten
Träume sind die Art des Gehirns, Informationen zu verarbeiten die vom Tag übrig geblieben sind. Sie sind reich an wertvollen Daten – Erfahrungen, Erinnerungen, Lehren – und können uns Vieles über uns selbst sagen, wenn wir lernen, unseren Träumen und ihren Bedeutungen Beachtung zu schenken.
Auf diese Weise können wir gewisse Informationen erhalten zu denen wir im Wachzustand vielleicht keinen Zugang haben.
Traumdeutungen sind für die Menschen besonders wichtig, denn auf diese Weise kommen sie in Kontakt mit den unbewussten Denkprozessen ihres Geistes.

Sowohl Träume als auch Intuition entspringen dem Unbewussten, so dass man beginnen kann, zur Intuition zu finden, indem man den Träumen Aufmerksamkeit schenkt.
10. Den inneren Kritiker ausschalten
Häufig rationalisieren wir diese inneren Stimmen weg. Hier ist das Zuhören wichtig, ohne dabei zu urteilen.
Den inneren Dialogen erlauben zu sein, ohne Angst oder Spott sie geschehen zu lassen und langsam aber sicher wird man im Einklang mit seiner Intuition kommen.
Wie kann man seine Intuition stärken?
Ein jeder Mensch besitzt Intuition und mit Hilfe des eigenen Bauchgefühls, des inneren Wissens, kann man lernen, besser und schneller lebenswichtige Entscheidungen zu treffen.
Dazu muss man lernen, auf seine Intuition zu hören, denn falls man sie ignoriert und uns über dieses Gefühl hinwegsetzen, macht man sich damit das Leben schwieriger und mühsamer.
Durch bestimmte Übungen bekommt man den Zugang zu seiner Intuition und je mehr man sich darin übt, seine Intuition einzusetzen und sich auf sie zu verlassen, desto stärker wird sie.
- Pssst! Einfach zuhören!
Mag es so einfach klingen und das ist es auch in Wirklichkeit. Die eigene Intuition kann nicht mit einem sprechen, wenn man nicht zuhört. Wenn man beginnt, aufmerksamer zu werden und auf die innere Stimme lauscht, wird man einfach und schneller zur Lösung seines Problems kommen und die eigenen Zweifel aus dem Weg räumen.
Einfach einmal versuchen und dabei sehen und fühlen was passiert.
2. Den Unterschied zwischen Intuition und Angst erkennen!
Oftmals stehen Menschen vor lebenswichtigen Entscheidungen in ihrem Privat- oder Berufsleben und dabei machen sich erste Angstgedanken breit. Man fühlt sich ängstlich und unsicher und das kann sie verwirren.
Man sollte sich mit diesem Gefühl auseinandersetzen und versuchen herauszufinden, ob es sich dabei um eine Vorahnung handelt, die einem sagt, dass man auf dem falschen Weg ist oder es einfach nur Angst vor dem Unbekannten oder sogar einfach eine Ungewissheit ist, die einem im Leben bremst.

3. Sich selbst vertrauen!
Ist es dir schon einmal passiert, dass du deiner Intuition gefolgt bist und dies sich als die richtige Entscheidung erwiesen hat? Vielleicht hattest du das Gefühl, an einen bestimmten Ort zu gehen, und dann einen alten Bekannten gesehen oder sogar zufällig seinem Seelenverwandten begegnet zu sein.
Wenn man seiner Intuition folgt, wird man mehr und mehr gestärkt, sich ruhiger und friedlicher fühlen. Man wird das Gefühl haben, dass sich die Dinge ständig zu seinen eigenen Gunsten entwickeln.
Um seiner Intuition öfters zu vertrauen, sollte man sich daran erinnern wie gestärkt und berechtigt man sich in der Vergangenheit gefühlt hat, als man seiner Intuition gefolgt ist.
Irgendwann wird man spüren, was richtig ist – es wird sich klar, nährend und bereichernd anfühlen. Der eigenen Intuition zu vertrauen, mag anfangs schwierig sein, wenn man daran nicht gewöhnt ist, daher ist es um so wichtiger sich Zeit zu lassen und zu vertrauen, es wird nach und nach immer mehr.
4. Sein Vertrauen in das Universum setzen!
Wenn man gelernt hat seiner Intuition zu vertrauen, macht es das leichter, dem Universum zu vertrauen.
Das Universum wird einen immer auf den richtigen Weg führen und dorthin leiten, wo man sein sollte. Das Universum ist auf der eigenen Seite und will immer, dass man Erfolg hat und glücklich ist.
Ist man bemüht sich dieser Überzeugung anzunehmen und sie zu vertreten, denn dadurch wird es einem leichter fallen, auf seine Intuition zu hören und ihr zu vertrauen.
5. Sich seiner Unsicherheiten annehmen und die Kontrolle abgeben!
Alle Menschen haben ein Verlangen nach Kontrolle und Sicherheit in ihrem Leben. Wir alle möchten gerne das Gefühl haben, dass wir unser Leben und die Entscheidungen, die wir von Tag zu Tag treffen, unter Kontrolle zu haben.
Wen man auf seine Intuition hören möchte, muss man auch bereit dazu sein, die Kontrolle loszulassen. Manchmal bekommt man dieses Bauchgefühl, wenn man sich um eine neue Stelle bewirbt, ein Haus kauft oder eine Beziehung beendet.
Ist man sich nicht immer sicher, wie das Ergebnis aussehen wird. Die Unsicherheit kann manchmal sehr beängstigend sein, und deshalb ist es verlockender, in unseren Komfortzone zu bleiben.
Einfach ruhig hin und wieder loslassen und die Kontrolle abgeben, denn nur wenn einem das gelingt, wird es einem auch leichter fallen, der Intuition zu folgen und ihr zu vertrauen.

6. Achtsamkeit praktizieren!
Meditation und Achtsamkeit sind zwei wunderbare Techniken, um sich von den Ablenkungen des täglichen Lebens zu befreien und in Einklang mit seiner inneren Stimme zu kommen.
Zeit für sich selbst zu finden, dabei ruhig und bequem sitzen. Sich ebenso bequem hinlegen und einfache Atemübungen zu machen, einfach nur ein- und ausatmen, was einem am besten passt und wobei man sich wohlfühlt.
Meditation und andere Achtsamkeitsübungen können eine ausgezeichnete Möglichkeit sein, zu seiner Intuition zu finden, denn sie fördern ihre Selbsterkenntnis und stellen innere Ruhe und Ausgeglichenheit her.
7. Sich wichtige Fragen notieren!
Wenn ein Problem oder ein Anliegen einen beschäftigt und man eine Frage hat, welche man sich selbst stellen möchte und auf der Suche nach einer Antwort ist, sollte diese aufgeschrieben werden, diese Frage sollte laut ausgesprochen werden, und sie visualisieren oder sich diese im Kopf vorzustellen.
Falls es nötig ist, sollten Gedanken und Gefühle zu Papier gebracht werden, auf diese Weise helfen sie einem dem Unbewussten, sich zu öffnen und zu seiner inneren Stimme zu finden.
8. Aufgeschlossen sein!
Ab und an sollte man seinen Gefühlen nicht immer Vertrauen schenken, es kann manchmal vorkommen, dass uns ein Gefühl täuscht und dass man eine Vorahnung von einer Person oder einer Situation hat, die die man völlig falsch einschätzt.
Je mehr man anfängt, nicht nur auf seine Innenwelt zu achten, sondern auch auf die eigene Aussenwelt und wie man auf sie reagiert und was man beobachtet, desto mehr wird man sein Umfeld wahrnehmen.
Sich von der eigenen Intuition leiten lassen, dabei aufgeschlossen bleiben. Manchmal sollte die eigene Denkweise oder Ansichten über eine Situation geändert werden, und das ist in Ordnung.
Bereit zu sein, wenn nötig, umzudenken und seine Meinung zu ändern. Auch wenn die eigene Intuition einen von innen führen kann, sollte bedacht werden, dass man, wie alles andere auch, nicht immer perfekt ist.
9. Bereit sein, schlechte Gefühle loszulassen
Negative Emotionen trüben die Intuition, weshalb schlechte Entscheidungen so leicht passieren können, wenn man wütend oder deprimiert ist.
In der Forschung hat man dies bestätigt und festgestellt, dass Menschen bei einer Wortaufgabe bessere intuitive Entscheidungen trafen, wenn sie in positiver Stimmung waren, als wen sie in negativer Stimmung sind.

10. Vorsichtig mit seinen Mitmenschen sein!
Sowohl unsere Mitmenschen als auch das räumliche und kulturelle Umfeld kann einen grossen Einfluss auf die eigenen Intuition ausüben.
Sind die Menschen, mit denen man sich am häufigsten seine Zeit verbringt, unterstützend, liebevoll und fürsorglich? Wenn man ein intuitives Gefühl für jemanden oder etwas hat, kann es hilfreich sein, diese Gedanken mit Menschen seines Vertrauens zu teilen.
Menschen, die einem die Energie aussaugen oder einen erschöpfen lassen, werden den Lärm des Alltags verstärken und es schwieriger machen, das zu hören, was einem die Intuition zu sagen versucht.
Die Chancen stehen gut, dass man bereits weiss, wie diese Menschen sind. Wenn nicht, sollte man für einen Moment still sein – die eigene Intuition wird versuchen, es einem zu sagen.
Besonders, wenn man sich festgefahren fühlt und nicht sicher ist, ob man auf die eigene Intuition hören sollte. Letztlich sollte man auf sich und sein Bauchgefühl hören, aber auch ein Gedankenaustausch könnte dabei hilfreich sein.
Menschen zu behalten die einen bereichern und befähigen, und jene zu entfernen, welche einen ausnutzen oder ausbeuten.
Es ist verständlich, dass man sich nicht immer von dieser Art von Menschen abwenden kann, und wenn dies der Fall ist, sollte man sich selbst stärken, indem man es sich zu seiner Entscheidung macht, zu bleiben, und nicht zu ihrer, weil sie Ihre Entscheidung getroffen haben.
Schlussendlich, sollte man erkennen, dass viel Zeit und Geduld nötig sind, um zu lernen, wie man auf seine Intuition hört. Intuition ist mächtig und kann zu erstaunlichen Einsichten führen, aber das bedeutet nicht, dass man ihr blind folgt.
Es ist immer noch wichtig, gesunden Menschenverstand und ein ausgewogenes Verhältnis von Rationalität anzuwenden.
Es benötigt ein Gleichgewicht von beidem – man muss sowohl den intuitiven als auch den rationalen Teil des Gehirns ins Spiel bringen, um sich so zu positionieren, dass man die besten Entscheidungen treffen kann.
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