
Dinge, die man bei der Anwesenheit einer empathischen Person bemerken wird.
Warst du jemals in der Gegenwart einer empathischen Person? Eine Person, die allein durch ihre Anwesenheit dir das Gefühl gibt sich sicher, beschützt und glücklich zu fühlen?
Empathische Menschen bemerken viel was um sie herum geschieht, was anderen entweder abhanden gekommen ist oder sie nicht das Gespür dafür haben.
Gab es schon einmal eine Situation in deinem Leben, in dem du einem völlig Fremden, dein Herz ausgeschüttet hast? Es geschah einfach so, ohne Vorwarnung und leicht. Die Gefühle, die der empathische Mensch fühlte flossen auch durch dein Herz.
Magie liegt in der Luft!
Ein empathischer Mensch besitzt eine Kraft, die andere Menschen anzieht. Menschen, welche sich einem Empathen öffnen, wissen nicht, warum sie dies tun – und es spielt auch keine Rolle. Empathische Menschen spenden Trost und Sicherheit. Sie verstehen das Leid ihres Gegenübers und fahren während des Öffnens des Gegenübers mit ihnen die emotionale Achterbahn und geben unser Bestes, zu helfen und Frieden zu finden.
Marshall Rosenberg ist Autor der gewaltfreien Kommunikation und er gibt eine präzise Definition dessen ab, was Empathie bedeutet:
„In Empathie spricht man überhaupt nicht. Man spricht mit den Augen und mit dem Körper. Wenn man Worte spricht, dann liegt dies daran, dass man sich nicht sicher ist, ob man mit der Person zusammen ist. Man kann also einige Worte sagen, diese Worte sind keine Empathie. Empathie ist, wenn die andere Person die Verbindung zu dem spürt, was in dir lebt.“ – Marshall Rosenberg.
Ein Empath nimmt seine Umwelt intensiver wahr – was aber, bemerkst du, wenn du in der Gegenwart eines Empathen bist?
- Empathen sind ausgezeichnete Zuhörer
Erzähle über dein Leben, von unbedeutend bis dramatisch. Wir werden mehr tun als nur zuhören – wir werden mit dir auf diese Reise gehen und jedes Hoch und Tief in uns erleben. Darüber hinaus, musst du dich nie um ein Urteil von unserer Seite sorgen. Wir wollen niemals verletzen, nur helfen.
2. Bestimmte Geräusche lassen uns überempfindlich reagieren
Bestimmte Tonhöhen, Summen und laute Geräusche können unser innerstes wirklich erreichen. Es sind nicht nur Geräusche, auf die wir empfindlich reagieren könnten. Stoffe, Texturen und ein bestimmtes helles Licht, macht und empfindlich. Das Gegenteil erleben wir intensiver und sanfter, wie bestimmte Geschmäcker, sanfte Geräusche, leichtes Licht und sanfte Liebkosungen werden genauso intensiv wahrgenommen, jedoch auf eine weitaus angenehmere Weise.
3. Die Sache mit der Elektronik
Für den einen oder anderen mag dies merkwürdig klingen, wenn man dies nicht selbst erlebt hat. Es ist für einen empathischen Menschen erschreckend, wenn ein anderer die selben Dinge berührt, wie wir. Die Dinge verhalten sich uns gegenüber manchmal einfach anders. Technische Dinge stürzen ab, funktionieren einfach nicht, obwohl sie funktionieren. Alles was einen Stromanschluss hat oder eine Ladung, wird entweder durch uns beeinflusst oder es wird uns beeinflussen.
4. Ein Bombardements von äusseren und inneren Einflüssen
Empathen nehmen ihre Umwelt bewusster wahr. Sind es jedoch nicht nur die Dinge, die uns im Alltag begegnen, nein es sind auch die Emotionen, die wir wie einen Schwamm aufnehmen. Ein Gespräch mit der Kollegin oder dem Kollegen ist nicht eben mal ein Gespräch, die dazugehörigen Emotionen landen ebenso bei uns. Daher ist es für uns wichtig mehr Ruhezeiten nehmen zu müssen, um diese Dinge einzuordnen und zu sortieren.
5. Ein Herz für Tiere
Empathische Menschen besitzen oder haben keine Tiere. Unser einer hat Familienmitglieder. Wir sehen in jedem wilden Tier eine perfekte und reine Seele – eine Liebe, die nicht zu Hass und Bösem fähig sind. Wir führen mit ihnen Gespräche wie mit jedem anderen und erhalten manchmal sogar eine Antwort.
6. Du bittest um Rat bei einem Empathen, dann solltest du diesen bitte annehmen
Wir hören jedes Wort was du sagst, wir fühlen deinen Schmerz, deine Freude und dein Leid. Wir versetzen uns in deine Lage und geben von Herzen Ratschläge. Ist es nun zuviel verlangt, dass du sie dir anhörst, wenn wir schon durch deinen Schmerz gehen? Wir wissen, wovon wir sprechen – und du sicherlich auch.
Wir sagen dir genau, was du tun solltest. Wir wissen es einfach. Auch wissen wir häufig schon die Antwort, welche du geben wirst. Wir wissen es und du weisst es. Ich meine dies auf eine schöne Art und Weise, entweder du hörst auf meinen Rat oder du solltest aufhören zu fragen, weil es für mich als Empath Energie und meine Geduld kostet.
8. Wir wissen, was du durchmachst, wir fühlen mit dir
Wir spüren, wenn es dir nicht gut geht und fragen nicht mal ebenso: „Wie geht es dir?“. Wir nehmen die Dinge wahr, die du aussendest. Wir spüren, wenn dich die Traurigkeit oder andere negative Energien durchströmen, wir spüren, wenn du aufgeregt bist, wir gehen mit dir gemeinsam diesen Weg, ob du es möchtest oder nicht. Wir sind verbunden mit den Menschen, die uns wichtig sind, und wir kümmern uns um alle.
9. Wir können nur, wir selbst sein
Suchst du nach wahrer Freundschaft und Ehrlichkeit? Dann suche dir einen Empathen. Meist wirst du schon eher gefunden. Empathen sind authentisch. Wir sind zu dem herangewachsen, was wir sind, und wir umarmen, werden wir werden. Es sind meist andere, die ein Problem mit unserer Ehrlichkeit und Sensibilität haben.
10. Wir reagieren anders auf …
Energy-Drinks, Kaffee, Tee, Cola usw. alles was Koffein oder eine aufputschende Wirkung hat. So auch Alkohol. Macht uns ängstlicher oder aufgeregter als andere. Es verwirrt unsere Sensitivität. Ebenso sind wir bemüht, verschreibungspflichtige Medikamente aufgrund der zahlreichen und unangenehmen Nebenwirkungen möglichst zu vermeiden.

11. Negativität, nein danke
Empathische Menschen finden es fast unmöglich, etwas zu „fühlen“, wenn es um negative Bilder geht. Sei es in den Nachtrichten, Geschichten von Gewalt und Herzschmerz in den sozialen Medien. Wir versuchen es wie die Pest zu meiden. Wir wissen um den Schmerz in der Welt, wir fühlen ihn täglich.
12. Ablenkung
Mag es an unserer erhöhten Sensibilität liegen, für alles und jeden um uns herum. Empathische Menschen neigen dazu, leicht den Fokus zu verlieren und abgelenkt zu werden. Dies hat eine positive Seite: Empathische Menschen bemerken und schätzen all die kleinen Dinge, die ihnen im Leben begegnen, was die meisten Menschen nie in Anspruch nehmen.
13. Wir sind häufig erschöpft, müde und ausgelaugt
Wir sind unentwegt mit persönlichen Emotionen und mentalen Belastungen anderer Menschen beschäftigt, sondern auch mit unseren eigenen. Jeden Tag, an dem wir mit anderen Menschen zusammen sind, nehmen wir auf, verarbeiten und geben frei, was die Menschen um uns herum erleben.
Und dies sind die Glücklichen, die herausgefunden haben, wie sie die Dinge verarbeiten sollen, damit es ihnen möglich ist loszulassen. Anstelle an den Dingen festzuhalten, bis sie selbst nicht mehr funktionieren können.
14. Heilung macht uns glücklich
Empathische Menschen haben die Aufgabe zu helfen. Wir versuchen dich in die Heilung zu führen und unsere Ratschläge helfen dir nur, wenn du sie auch tatsächlich in deinem Leben umsetzt. Wir lieben es, dich wieder glücklich zu sehen.
15. Uns zu belügen, tut uns weh
Es dauert nur wenige Augenblicke in deine Richtung und wir wissen, dass du lügst. Die Mehrheit der Menschen hasst es belogen zu werden, aber es ist wirklich anders, einen empathischen Menschen zu belügen. Wir fühlen uns dann mehr als schlecht in unserer Haut und dieser Ekel wird jedesmal auftauchen, wenn wir in deiner Nähe sind.
16. Menschmassen sind uns ein Greul
Empathische Menschen umfassen viele Persönlichkeitstypen. Wir sind ambitioniert, als auch extrovertiert und introvertiert. Selbst die kontaktfreudigsten von uns, können leicht von Menschenmassen überwältigt werden. Manche meiden bewusst grosse Menschenmassen, da wir die Energien und Gefühle aller Menschen aufnehmen und dies ist, vorsichtig gesagt, sehr anstrengend.
17. Wir müssen uns oft anhören: „Sei nicht so sensibel“ oder „zu emotional“
Empathische Menschen sind nicht einfach nur „zu“ sehr irgendetwas. Einige bezeichnen dies als „Übergefühl“, steckt doch weitaus mehr dahinter. Dieses sogenannte „Übergefühl“ ist der Kontakt zu Emotionen, der zwischen zwei Personen entsteht.
18. Narzissmus ist das Schlimmste
Empathische Menschen lernen einen Narzissten in einer Entfernung von 5 Metern zu erkennen, und das ist ungefähr so nah, wie wir es gerne erreichen würden. Ein Narzisst spürt dies, dass er abgelehnt wird.
19. Wir finden unsere Energie …
Empathische Menschen finden ihre eigene Energie, indem sie kreativ sind, lesen oder in der Natur sind. An Orten wo sich wenig oder keine Menschen aufhalten. Sie verbinden sich auch hier mit den Dingen, die ihnen gut tun. An Orten, wo sie die erhaltende negative Energie oder Emotionen loslassen oder umwandeln können.
20. Wir sind in unserem Wesen …
Empathische Menschen sind im Wesen eher sanft und liebevoll. Wir wissen um die Gewalt und das Böse was uns jeden Tag umgibt. Auch wir sehen, dass sich die Welt verändert hat, doch sind wir nicht gewillt uns diesem anzupassen, um so zu werden wie es derzeit geschieht.
Mehr zu fühlen und mehr wahrzunehmen ist ein Geschenk, in einer Welt, die uns allen nicht gut tut.
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